“Die Bodensee-Polizei” – Vierteilige Doku ab 14. Oktober im SWR Fernsehen

365 Tage grenzenloser Einsatz auf dem Wasser
Dokumentation „Die Bodensee-Polizei“ am 14. und 21.10. sowie 4. und 11.11.,
jeweils ab 21 Uhr im SWR Fernsehen / Koproduktion mit dem Schweizer
Fernsehen

Der Bodensee – mit 532 km² drittgrößtes Binnengewässer Europas und eines
seiner wichtigsten Naturreservoirs. Die Anrainerstaaten Deutschland,
Österreich und die Schweiz teilen sich den Schutz dieses einzigartigen
Gebiets untereinander auf. Die vierteilige Dokumentation „Die
Bodensee-Polizei“ am Mittwoch, 14. und 21. Oktober sowie 4. und 11.
November 2015, jeweils ab 21 Uhr im SWR Fernsehen schildert den
vielfältigen grenzübergreifenden Einsatz der Ordnungshüter. Auf dem Wasser
ist die Zusammenarbeit der nationalen Polizeieinheiten der drei Länder
grenzenlos. Die Frauen und Männer der Bodensee-Polizei sind das ganze Jahr
im Einsatz: 365 Tage, rund um die Uhr. Sie retten, sichern und ermitteln.
Sie nehmen Unfälle auf, kontrollieren, ob Freizeit- und Berufsskipper die
Gesetze einhalten, helfen Bootscrews in brenzligen Situationen und
verfolgen kleinere und größere Straftaten – von der Alkoholfahrt bis zum
Kapitalverbrechen.

Unweit des Badeufers in Friedrichshafen müssen gefährliche Blindgänger aus
dem Zweiten Weltkrieg geräumt werden, während der Regatta „Rund um“, an der
350 Segelschiffe beteiligt sind, havariert ein Heißluftballon, Badeunfälle
enden tödlich, eine beherzte Rettungsaktion buchstäblich in letzter Minute
geht gut aus: Die Frauen und Männer der Seepolizei sind gefordert und
werden bei ihren teils nervenaufreibenden Einsätzen begleitet. Auch beim
größten Fest am Bodensee. Wird das Feuerwerk im Konstanzer Trichter wie
geplant stattfinden oder müssen die Polizisten die Veranstaltung wegen
aufkommenden Gewitters und Starkwind absagen und damit 50.000 Besucher
enttäuschen?

Im „Supersommer“ 2015 durften zum ersten Mal Kamerateams um die Autoren
Thomas Justus, Barbara Frauchiger und Kurt Gehring die Polizistinnen und
Polizisten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland vier Monate lang
begleiten. „Die Bodensee-Polizei“ entstand als Koproduktion von Schweizer
Fernsehen SRF und SWR.

„Die Bodensee-Polizei“ mittwochs um 21 Uhr im SWR Fernsehen:
14.10. Folge 1: „Grenzenloser Einsatz“
21.10. Folge 2: „Rettung in letzter Minute“
04.11. Folge 3: „Tiefe Wasser“
11.11. Folge 4: „Große Hitze“.

Im Schweizer Fernsehen SRF 1 sind die vier Folgen ab 16.10., 20.55 Uhr zu
sehen.

SWR Fernsehen DIE BODENSEE-POLIZEI, "Rettung in letzter Sekunde", Autoren: Thomas Junius, Barbara Frauchinger, Kurt Gehron, am Mittwoch (21.10.15) um 21:00 Uhr. Sturmflut auf dem Bodensee. © SWR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung "Bild: SWR" (S2). SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-23876, Fax: -929-22059, foto@swr.de
SWR Fernsehen DIE BODENSEE-POLIZEI, “Rettung in letzter Sekunde”, Autoren: Thomas Junius, Barbara Frauchinger, Kurt Gehron, am Mittwoch (21.10.15) um 21:00 Uhr.
Sturmflut auf dem Bodensee.
© SWR, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung “Bild: SWR” (S2). SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-23876, Fax: -929-22059, foto@swr.de

SWR Fernsehen DIE BODENSEE-POLIZEI, "Tiefe Wasser", Autoren: Thomas Junius, Barbara Frauchinger, Kurt Gehron, am Mittwoch (04.11.15) um 21:00 Uhr. Grenzenlose Zusammenarbeit: Polizeihauptmeister Tobias Armleder von der Wasserschutzpolizei Konstanz und sein Schweizer Kollege, Seepolizist Daniel Rüegg von der Seepolizei des Kantons Thurgau, im Gespräch. © SWR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung "Bild: SWR" (S2). SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-23876, Fax: -929-22059, foto@swr.de
SWR Fernsehen DIE BODENSEE-POLIZEI, “Tiefe Wasser”, Autoren: Thomas Junius, Barbara Frauchinger, Kurt Gehron, am Mittwoch (04.11.15) um 21:00 Uhr.
Grenzenlose Zusammenarbeit: Polizeihauptmeister Tobias Armleder von der Wasserschutzpolizei Konstanz und sein Schweizer Kollege, Seepolizist Daniel Rüegg von der Seepolizei des Kantons Thurgau, im Gespräch.
© SWR, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung “Bild: SWR” (S2). SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-23876, Fax: -929-22059, foto@swr.de

Veröffentlicht in FSD

Hilfe für zwei Segler nahe der Hinteren Insel

Am 11. September bemerkte Jörg Fischer nahe der Hinteren Insel bei Lindau eine kleine Segeljolle, besetzt mit zwei Mann, die aufgrund einer Flaute paddeln mussten. Er nahm sie nach Absprache in Schlepp und brachte sie zurück nach Reutenen. Durch die bereits einsetzende Dämmerung wären sie ansonsten in die Nacht gekommen.

jf1

Veröffentlicht in FSD

Hilfeleistung für ein Holzsegelboot nach Motorausfall bei Grundberührung

24.08.2015 Nachdem am Nachmittag Regen aufkam, strömten viele Freizeitboote zurück in die Häfen. Im BMK Hafen bemerkte unser Revierobmann Thomas Ball dabei ein Segelboot, das östlich der Hafeneinfahrt wegen Motorausfall auf Grund gefahren war. Ein Schlauchboot war bereits vor Ort und half neben einem weiteren Motorboot bei dem Versuch das Holzsegelboot frei zu bekommen. Auch das Boot unseres Mitglieds war für die Bergung zusammen mit den anderen Booten zu klein. Mittels Funk wurde die Wapo Langenargen um Hilfe gebeten, die schnell am Unglückort eintraf und das Segelboot mittels ihrem großen Einsatzboot aus der unglücklichen Lage befreien konnte. Das Segelboot wurde anschließend von den beiden Schlauchbooten an den Liegeplatz gebracht.

Veröffentlicht in FSD

Sommersaison startete mit einigen Einsätzen für den Freiwilligen Seenot-Dienst e.V. (FSD)

image1Bereits im April schleppte unser Mitglied Daniel Sandau eine Formula 27 aufgrund eines Motorschadens in den Heimathafen nach Lindau. Am selbigen Tag fiel ihm auf der Fahrt nach Fussach ein Segelboot auf, das auch Schlepphilfe benötigte. Zudem half er im April dem Skipper einer 32 Fuß Motoryacht aus Konstanz, das an der Löwenmole Lindau strandete, rechtzeitig an den Kran im Segelhafen Lindau um das Boot mit Wassereinbruch schnellstmöglich auszuwassern. Der Skipper konnte mit seinen zwei Kindern unverletzt gerettet werden.

Im Juni konnten zwei unserer Mitglieder einem Engländer an Land helfen. Der Gast auf dem Campingplatz im Kirchberg klagte über starke Bauchschmerzen, unsere Mitglieder leisteten Erste Hilfe und riefen den Notarzt. Nach einer Woche konnte der Mann das Krankenhaus wieder verlassen. Anschließend unterstützte ihn unser Mitglied Martin Kiesecker bei der vorzeitigen Rückreise und der Einlagerung des Campingwagens bis zur vollständigen Genesung.

Auch im Juli halfen Mitglieder des FSD einigen Wassersportlern. So konnte die Besatzung eines Badebootes bei Starkwind am Konstanzer Horn sicher an das Ufer gebracht werden. Aufgrund des Windes und der Wellen war es den beiden Freizeitkapitänen nicht mehr möglich selbständig das Ufer zu erreichen. Auch wurde im Juli Freizeitskippern wieder mit Schlepphilfen die sichere Rückfahrt in den Hafen ermöglicht. So wurde eine größere Motoryacht aus Überlingen nach einem Hydraulikschaden sicher in den Lindauer Hafen verbracht und ein Wasserskiboot mit überhitztem Motor rechtzeitig bei Starkwindwarnung in den Kleinen See nach Lindau durch unser Mitglied Daniel Sandau geschleppt.

Unserem Mitglied Jörg Fischer aus Wasserburg fiel am 27. Juli ca. 800 Meter vor dem Ufer eine gekenterte Jolle auf. Zusammen mit dem Regatta-Segler Moritz Kutruff fuhren die beiden mit dem Motorboot der Segelschule zu dem havarierten Segler. Die Jolle hatte bereits zu viel Wasser aufgenommen und konnte wegen zu wenig funktionsfähiger Auftriebskörper auf See nicht mehr aufgerichtet werden. Sie wurde längsseits in den Hafen Wasserburg geschleppt und am Steg der Segelschule Fischer ausgepumpt und aufgerichtet. Nach dem zweistündigen Einsatz wurden der Segler und die Jolle zurück an seinen Liegeplatz in der Eschbachbucht gebracht. Im Zusammenhang mit dieser Rettung appelliert der FSD eindringlich an alle Jollensegler unbedingt eine passende Rettungsweste oder zumindest eine Regattaweste zu tragen!

Am 27. Juli fand ein Treffen mit der DLRG in Konstanz zu einem Informationsaustausch statt. Unser Mitglied Josef Wolf, der zugleich bei der DLRG Ortsgruppe Konstanz als Leiter der Ausbildung der Wasserrettung aktiv ist, informierte die Mitglieder des FSD zusammen mit dem 1. Vorsitzendem der DLRG, Christian Rößler, auf eindrucksvolle Weise über die Einsatzmöglichkeiten und Ausrüstung der professionellen Wasserrettung. Anknüpfend an diesen erfolgreichen Tag, planen die beiden Organisationen eine gemeinsame Rettungsübung in 2016. Auf der Rückfahrt von Konstanz half unsere Mitglied Wilfried Weiser einem gekenterten Katsegler mit gebrochenen Masten bei Bodman sicher ans Ufer zu kommen.

Eine interne Praxisübung des FSD steht auch am 22. August an. Mann-über-Bord ist eine Kernaufgabe für die Prüfung des Bodenseeschifffahrtspatents. Üblicherweise wird dies mit einer Boje gelernt. Der FSD wird an diesem Tag die Übung mit Personen auf den eigenen Booten der Mitglieder durchführen. Je nach Art des Bootes gestaltet sich eine solche Rettung einfacher oder schwieriger. Ziel ist es mit den Mitgliedern eine sichere und schnelle Rettung von Personen zu üben, Erste Hilfe zu leisten und gegeben Falls auf die Hilfe der professionellen Rettungsorganisationen zurückzugreifen.

Der FSD bietet im Rahmen seines Weiterbildungsprogramms zudem am 10. und 11. Oktober einen Funkkurs (SRC/UBI) in Zusammenarbeit mit der Segelschule Wasserburg an.

Veröffentlicht in FSD

22.07.2015 bei Starkwind Wasserskiboot abgeschleppt

Mittwoch, 22.07.2015 bei Starkwindung konnte unser Mitglied Daniel Sandau rechtzeitig vor Eintreffen des Starkwinds ein Wasserskiboot in den Kleinen See zurück schleppen. Das Motorboot blieb wegen Motorschaden in der Schachener Bucht liegen und war mit 6 Personen besetzt.

Veröffentlicht in FSD

Sicherung eines Badebootes vor Konstanz

Während am Samstag nachmittag, den 11.07.2015, auf dem Untersee (Bodensee West) schon die Starkwindleuchten signalisieren, dass Wind und Wellen etwas stärker sind als sonst, sind auf dem Obersee (Bodensee Mitte) die Warnlampen aus. Trotzdem weht der Wind so mit 3-4 Bft und die ersten Wellen mit Schaumkronen werden sichtbar. Während Ihrer Ausfahrt entdecken unsere Mitglieder Yvonne und Josef Wolf auf Höhe Nebelhorn Konstanz, ein junges Pärchen in ihrem aufblasbaren Badeboot, die vergeblich versuchen gegen Wind und Wellen zurück zum Ufer zu paddeln. Nachdem die beiden Freizeitkapitäne mittlerweile über 400 m weit vom Ufer entfernt sind und permanent weiter auf die Mitte des Obersee treiben, fahren die FSDler langsam zu ihnen und bieten ihre Hilfe an. Es stellt sich heraus, das die Schlauchbootbesatzung mit dem “neuen Boot”auf der Jungfernfahrt ist und irgendwie nicht mehr Richtung Strand kommt. Man verständigt sich schnell darauf, dass das Badeboot in Schlepp genommen wird und es mit langsamer Fahrt (ca. 3-5 km/h) Richtung Ufer geht. Die gemeinsame Fahrt, parallel zum Badegebiet “Hörnle”, dauert ca. 20 Minuten bis der Uferbereich vor der Therme Konstanz erreicht wird, an dem angelandet werden kann. Dort angekommen ist das Pärchen sichtlich erleichtert, bedankt sich mehrfach für die entgegengebrachte Hilfe, und kommt zu der Einsicht, dass sie Wind, Wellen und Strömung wohl unterschätzt haben. Die FSDler wünschen noch einen schönen restlichen
Tag, verabschieden sich und treten dann selbst die Rückfahrt zum Heimathafen an.

Veröffentlicht in FSD

Mit der “Hoppetosse” über den See – kostenlose Rundfahrten für behinderte Menschen

Mit der “Hoppetosse” über den See – kostenlose Rundfahrten für behinderte Menschen

Zusammen mit dem Verein “Wings Forum Handicapped” bietet unser Mitglied Daniel Sandau Fahrten für behinderte Menschen am Freitag 02. Juli und Samstag 03. Juli in Lindau an. Interessierte können sich direkt bei ihm am Steg der Bootsvermietung im Kleinen See oder telefonisch unter 08382/5514 bei ihm anmelden. Eine Rundfahrt mit dem schnellen Schlauchboot dauert ca. 30 Minuten und ist kostenlos.

Veröffentlicht in FSD